Dekanat Gießen

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Gießen zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

          AngeboteÜbersicht
          Menümobile menu

          Jonathan Beyer

          2. Platz für Heuchelheimer beim EKHN-Orgelwettbewerb

          StenderVier junge Menschen mit OrgelpfeifenSie überzeugten die Jury beim Orgelwettbewerb

          Jonathan Beyer (1.v.r.) aus Heuchelheim hat den 2. Platz beim EKHN-Orgelwettbewerb errungen. Sein Spiel beeindruckte die Jury durch die Sicherheit, auch in den sehr virtuosen Partien, während seine Vorspiele zum genauen Hinhören verlockten. Sieger wurde der zwölfjährige Leonard Gürtel aus Mengerskirchen.

          „Leonard Gürtel ließ gleich aufhorchen, weil er einen Klangzauber entfachte“. Nicht nur damit beeindruckte der zwölfjährige Leonard Gürtel aus Mengerskirchen (Dekanat an der Dill). Der diesjährige Sieger im fünften Orgelwettbewerb für nebenamtliche Organistinnen und Organisten überzeugte die fünfköpfige Jury am Wochenende in Laubach auf der ganzen Linie.

          Und so stand der Kleinste der fünf Teilnehmenden am Sonntag nach dem Gottesdienst mit strahlendem Lächeln vor der applaudierenden Gottesdienstgemeinde und nahm die Orgelpfeife für den Sieger und den Scheck der Sparkasse Laubach-Hungen aus den Händen von Sparkassenvorstand Heiko Laidig entgegen. Der Schüler aus dem evangelischen Dekanat an der Dill nimmt erst seit drei Jahren Orgelunterricht. Die Jury lobte ihn auch für sein liturgisches Orgelspiel. Dabei „sprüht er vor guten Ideen, die die Gemeinde zum Mitsingen motivieren“.

          Dreimal dieselbe Punktzahl

          Nicht weniger glücklich strahlten Anna Pauline Dückert, Jonathan Beyer (22) und Laurin Zeissler. Alle drei hatten bei den beiden Vorspielen am Freitag und Samstag exakt dieselbe Punktzahl erreicht und teilten sich den zweiten Platz.

          Orgel als Alternative in der Pandemie

          Anna Pauline Dückert aus Kronberg im Taunus (Dekanat Kronberg) ist ebenfalls zwölf Jahre alt und die Jüngste im Wettbewerb. Die vielseitig begabte Musikerin hat die Orgel durch die Pandemie als ihr Instrument entdeckt. Als die Musikschule schließen musste und der Unterricht an ihren Instrumenten Klavier, Geige und Harfe zunächst nicht möglich war, suchte sie eine Alternative und fand sie vor zwei Jahren in der Orgel. An ihrem Spiel schätzte die Jury besonders den „beherzten Zugriff auf das Instrument und den großen Spaß, etwas auszuprobieren“.

          Zu ihrem Orgelspiel kann die Gemeinde gut singen

          Jonathan Beyer kommt aus Heuchelheim im Dekanat Gießen. Der 22jährige hat seit 2016 Orgelunterricht. Sein Spiel beeindruckte die Jury durch die Sicherheit, auch in den sehr virtuosen Partien, während seine Vorspiele zum genauen Hinhören verlockten.Seit 2019 nimmt der 18jährige Laurin Zeissler aus Seeheim (Dekanat Bergstraße) Unterricht und hat sich dabei zu einem Organisten entwickelt, der die Zuhörenden „auf eine spannende Hörreise mitnimmt“. Seine liturgisches Spiel – die Begleitung der Lieder und Gesänge im Gottesdienst - lobte die Jury als „zum Mitsingen sehr angenehm“.

          Sorgen wegen Auswirkungen der Pandemie

          Obwohl es für diesen Orgelwettbewerb weniger Anmeldungen aus den Propsteien der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gab als sonst, ist Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wegen der Corona-Pandemie, den schwierigeren Bedingungen für den Orgelunterricht und die Gottesdienst-Ausfälle habe man sich im Vorfeld gefragt, wie sehr die Pandemie dem Wettbewerb schaden werde. Corona machte im letzten Moment noch aus den eigentlich sechs Anmeldungen fünf – ein Kandidat war wenige Tage vor dem Wettbewerb erkrankt und musste seine Teilnahme absagen.

          Diesmal sehr niedriger Altersdurchschnitt

          Bemerkenswert sei für sie neben dem sehr niedrigen Altersdurchschnitt der Spaß der Teilnehmenden am Ausreizen der Klangvielfalt der Laubacher Orgel. Die Literaturauswahl war so breit, dass auch die fachkundige Jury aus Prof. Hans Jürgen Kaiser (Hochschule Mainz, Domorganist in Fulda), Prof. Carsten Klomp (Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg), Prof. Carsten Wiebusch (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt), Susanne Koch (Landessynodale der EKHN, Laubach) und Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum (Frankfurt) ein neues Stück kennenlernen durfte.

          Dank an die Sponsoren

          Mit der stilistischen Vielfalt und der Lust am Experiment der dargebotenen Leistungen seien die Teilnehmenden am fünften Laubacher Orgelwettbewerb „ein Schatz für unsere Kirche“, betonte Christa Kirschbaum in ihrer Laudatio. Sie dankte in diesem Zusammenhang den insgesamt 3300 Menschen, die in der Landeskirche neben Beruf, Schule, Ausbildung oder Studium regelmäßig Gottesdienste mit ihrem Orgelspiel bereichern. Ihr Dank galt ebenfalls der Sparkassenkulturstiftung und der Sparkasse Laubach-Hungen mit ihrem Vorstand Heiko Laidich, der Stadt Laubach und ihrem Bürgermeister Matthias Meyer sowie dem Evangelischen Dekanat Gießener Land, das am Sonntag durch Dekanin Barbara Lang vertreten war. Sie beteiligte sich auch an der Gestaltung des Gottesdienstes zusammen mit der Laubacher Pfarrerin Anke Stöppler. Die Predigt hielt Propst Matthias Schmidt.

          Dekanatskantorin Martine die "allerwichtigste Person"

          Der „allerwichtigsten Person“ für den Orgelwettbewerb, Dekanatskantorin Anja Martine, dankte sie mit einem Geschenk und vielen lobenden Worten: Dank ihrer Organisation und den vielen Helfenden in der Laubacher Kirchgengemeinde gelinge es immer wieder aus der Jury und den Teilnehmenden für die Dauer des Wettbewerbs ein „Familientreffen“ zu machen – nicht zuletzt durch die gute Betreuung und die hervorragende kulinarische Versorgung. 

          Diese Seite:Download PDFDrucken

          to top