Dekanat Gießen

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          Environmental Peacebuilding

          Kurs-Nr.: , 18.03.2022, Warburg-Germete

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          Infos

          Termin 18. 03. 2022 16:00 –
          20. 03. 2022 13:00

          Ort Zukunftswerkstatt Ökumene, Quellenstraße 8, 34414 Warburg-Germete

          Kosten Kursbeitrag (inklusive Unterkunft und Verpflegung) nach eigener Einschätzung: 70-100

          Links https://erdcharta.de/anmeldung-seminare/

          Fortbildung

          Umweltprobleme wie der zunehmende Verlust an Biodiversität, die Übernutzung natürlicher Ressourcen oder auch der Klimawandel, stellen eine der größten globalen Herausforderungen dar. Krisenhafte Umweltveränderungen verursachen nicht nur ökologische Schäden, sondern gefährden soziale Gefüge weltweit und auf innergesellschaftlicher Ebene. Die Klima- und Umweltkrise verschärft teilweise schon bestehende soziale und politische Konflikte, gleichzeitig ruft sie neue hervor. Environmental Peacebuilding (umweltbasierte Friedensarbeit) als sozio-ökologisches Handlungskonzept bietet den Rahmen, Umweltkonflikte in Umweltkooperationen zu transformieren, um nachhaltigen Frieden zu sichern.

          Doch wie können solche Vorhaben gelingen? Was ist nötigt, um den Weg für solche Transformationen vorzubereiten und sie kompetent und achtsam zu begleiten? In unserem einführenden Seminar zu Environmental Peacebuilding stehen genau diese Fragen im Mittelpunkt. Das Seminar stellt Ziele, Inhalte und Methoden für sozio-ökologische Transformationen vor und illustriert an einzelnen Umweltkonflikten aus dem Globalen Norden und Süden, wie Environmental Peacebuilding in der Praxis umgesetzt wird und wo die konkreten Herausforderungen liegen.

           

           

          Ziel

          Das Seminar möchte anhand von sozio-ökologischen Konfliktanalysen das Verständnis für globale Zusammenhänge zwischen ökologischen und sozialen Prozessen und deren Einfluss auf Umweltkonflikte vertiefen. In einem gemeinsamen Lernprozess sollen sowohl Hindernisse für nachhaltige Entwicklung als auch Einstiegspunkte für die Bearbeitung von Umweltkonflikten erkannt werden. Zudem wird das eigene und gesellschaftlich geprägte Mensch-Natur-Verständnis reflektiert und hinterfragt. Das Seminar möchte ebenfalls für Naturverständnisse sensibilisieren, wie sie sich in nicht-westlichen Kulturkreisen entwickelt haben.

           

          Methodische Gestaltung

          Der erste Seminartag ermöglicht Selbstreflexion des eigenen Verhältnisses zur Natur und Umwelt. Interaktive Methoden werden kombiniert mit rituellen Formen, in denen Natur als eigenständiges und selbsttätiges Ganzes aufgewertet wird.

          Auf inhaltliche Inputs zu Zielen und der Methodik des Environmental Peacebuilding folgen intensive Auseinandersetzungen mit konkreten Umweltkonflikten in Arbeitsgruppen, die anschließend ihre erarbeiteten Konfliktanalysen und Handlungsstrategien für die untersuchten Konflikte im Plenum vorstellen und diskutieren.

          Details

          Veranst. Ökumenische Initiative Eine Welt und gewaltfrei handeln

          Telefon 05694 1417 oder 05694 8033

          Telefax Langtitel

          E-Mail denis.kupsch@oeiew.de

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