Asylverfahrensberatung 
in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung

Das Beratungsangebot des Evangelischen Dekanats richtet sich an Geflüchtete, die in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen untergebracht sind. 
Asylsuchende, die bereits in Gemeinschaftsunterkünften oder Privatwohnungen in der Stadt oder im Landkreis Gießen wohnen, können sich an das regionale Diakonische Werk Gießen wenden. Diakonisches Werk Gießen

Für unbegleitete minderjährige Geflüchtete gilt, dass das Beratungsangebot allen Kindern und Jugendlichen offensteht, die in der Stadt oder im Landkreis Gießen untergebracht sind.
Infoblatt: Beratungsangebot für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Die Beratung umfasst:

  • Informationen zum Asylverfahren und Asylrecht
  • Infos zu Handlungsmöglichkeiten und Rechtsfolgen, Einschätzung zu Chancen in Bezug auf das Aufenthaltsrecht
  • Fragen zum Dublin-Verfahren und möglichen Bleibeperspektiven
  • Fragen zu Sozialleistungen (AsylblG u.a.)
  • Hilfe bei der Vorbereitung von Anhörungen
  • Erläuterungen zu Möglichkeiten des Rechtsschutzes     

Zur Beratung gehört es praktisch, mitgebrachte Dokumente zu sichten und deren Inhalt zu erklären. Die Beraterinnen besprechen mit den Geflüchteten, was sie bei den Behörden erwartet, welche Strukturen und Anforderungen es gibt. Sie erfahren, wie ihr Asylverfahren genau funktioniert und welche Perspektiven ihnen das deutsche und europäische Asylsystem eröffnet.

Die Beraterinnen bereiten die Geflüchteten auf Termine vor, wie z.B. auf die Anhörung des Bundesamtes und schauen, was die geflüchteten Menschen darüber hinaus brauchen und recherchieren bei Bedarf weitere Hilfen in ihren Netzwerken.
Auch wenn Geflüchtete nach einer Ablehnung nicht wissen, wie es weitergeht, können die Beraterinnen gemeinsam mit ihnen die Situation und schauen, ob es weitere Möglichkeiten für sie gibt.


Die Asylverfahrensberatung wird gefördert vom Bundesministerium des Innern, vom Land Hessen sowie aus kirchlichen Eigenmitteln. 
Die Beratung ist aber unabhängig und orientiert sich an den Bedürfnissen Geflüchteter.

E-Mail  asylberatung-giessen(at)ekhn.de 

Ort und Zeiten der Beratung:
Das Büro befindet sich auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung (EAEH) in Haus 142. Ein Zugang zu den Büros ist für Außenstehende nicht möglich. 
Außerdem wird in der Erstaufnahmeeinrichtung Friedberg beraten. Das Büro im Haus 4006, Zimmer 218

Termine können telefonisch oder per Email vereinbart werden. Es können gegebenenfalls Übersetzer*innen hinzugezogen werden.

Mittwoch und Donnerstag finden offene Sprechstunden statt. Die Anmeldung ist zwischen 09:30 und 10:00 Uhr möglich. Es stehen für die offene Sprechstunde keine Sprachmittler*innen zu Verfügung.

UMF-Beratung
Die Beratung findet in der Südanlage 13, 3. Stock, oder aufsuchend in den Jugendhilfeeinrichtungen statt. Alle Gespräche erfolgen nach vorheriger Terminvereinbarung mit Laura Kahlbaum Eine offene Sprechstunde wird nicht angeboten.
Infoflyer: Beratungsangebot für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

 

In der EAE Gießen
Kristina Pröstler
(Deutsch, Englisch, Französisch, Norwegisch, Spanisch)
Kristina.Proestler(at)ekhn.de
+49 175 965 583 5

Katharina Schuh
(Deutsch, Englisch)
Katharina.Schuh(at)ekhn.de
+49 151 257 363 09

Turonbek Kozokov
(Deutsch, Englisch, Russisch, Usbekisch <Dari/Türkisch>)
Turonbek.Kozokov(at)ekhn.de 
+49 151 240 328 12  

Nour El Houda Ben Ali
(Deutsch, Englisch, Arabisch, Französisch)
NourElHouda.BenAli(at)ekhn.de
+49 175 111 233 9

In der EAE Friedberg
Ava Zamani
(Dari, Farsi, Englisch)
0155-65584416

In Stadt und Landkreis Gießen (UMF)
Laura Kahlbaum
(Deutsch, Englisch, Französisch, Persisch, Spanisch)
Laura.Kahlbaum(at)ekhn.de
+49 175 562 278 3