6. März: Weltgebetstag der Frauen

veröffentlicht 14.02.2026, Ev. Dekanat Gießen

Gottesdienste zum Weltgebetstag der Frauen werden am 6. März in verschiedenen Kirchen im Evangelischen Dekanat Gießen gefeiert. Das Thema lautet: Kommt! Bringt eure Last."

Ökumenische Gottesdienste gibt es um 15 Uhr in der Evangelischen Kirche Rodheim, um 18 Uhr in der Evangelischen Stephanuskirche in Gießen, Gleiberger Weg 23 und um  19 Uhr in der Evangelischen Kirche Steinbach.

Die Organisatorinnen des Weltgebetstag der Frauen in Deutschland informieren auf ihrer Website über das Thema der diesjährigen Gottesdienste: 

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Der Norden des Landes ist muslimisch geprägt, der Süden christlich. Nigeria hat eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen. 

Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto.