Dekanat Gießen

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          Diversität als Friedenspotential erkennen

          Kurs-Nr.: , 16.06.2022, Bad Homburg

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          Infos

          Termin 16. 06. 2022 15:00 –
          18. 06. 2022 16:00

          Ort Jugendherberge, Mühlweg 17, 61348 Bad Homburg

          Kosten Kursbeitrag: nach eigener Einschätzung: 70 – 100 € (inklusive Übernachtung und Verpflegung

          Links https://www.gewaltfreihandeln.org/| https://www.gewaltfreihandeln.org/bildungsangebote/seminare/

          Fortbildung

          Unsere Gesellschaft ist divers und birgt einen enormen Reichtum an Vielfalt, welche großes friedensstärkendes Potenzial in sich trägt. Gleichzeitig erfahren wir Menschen unterschiedlich viel Wertschätzung, haben mehr oder weniger Zugänge und Möglichkeiten, unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen. Wir erleben Verletzungen und Anerkennung für unser Äußeres, unsere Religion, unser Geschlecht, unser Alter und/oder unsere Staatsangehörigkeit etc. Gleichzeitig sind wir diejenigen, die durch unser Handeln andere verletzen und/oder Anerkennung zeigen. Wir handeln, wie wir es kennen und verinnerlicht haben. Ohne unser Handeln zu hinterfragen, reproduzieren wir die Strukturen, die Menschen bevorteilen oder benachteiligen. Wer gewaltfrei handeln will, muss sich der eigenen Positionierung bewusst sein, der Diversität der Gesellschaft und der Wirkmacht gesellschaftlicher Strukturen.

           

          Ziel

          Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden diversitätssensible und friedensstärkende Kompetenzen erwerben und in ihrem eigenen Lebens- und Arbeitsumfeld anwenden. Ein weiteres Ziel ist es, das Bewusstsein für gesellschaftlichen Ausschluss und Diskriminierung zu schärfen sowie Handlungskompetenzen zu stärken und zu erweitern, die einen gewaltfreien Umgang mit menschenfeindlichen Verhaltensweisen, Denkmuster und Strukturen ermöglichen.

           

          Methodische Gestaltung

          Die methodische Gestaltung ist prozessorientiert, partizipativ und abwechslungsreich. Der Fokus liegt auf Selbstreflexion, Dialog und dem Erproben von individuellen Handlungsmöglichkeiten anhand theaterpädagogischer Methoden. Um Anknüpfungspunkte bei den Teilnehmenden herauszuarbeiten, werden Methoden der Biographiearbeit eingesetzt.

           

          Seminarleitung:

          Martina Freise, Sozialpädagogin, Friedensfachkraft und Trainerin für gewaltfreies Handeln und Konfliktbearbeitung

          Tshiamo Petersen, Theaterpädagogin und Friedensfachkraft, Referentin bei EIRENE e.V.

           

           

          Details

          Veranst. gewaltfrei handeln e.V.

          Telefon 05694 8033

          Telefax Langtitel

          E-Mail feischen@gewaltfreihandeln.org

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