Dekanat Gießen

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          Interreligiöses Gespräch: Bewahrung der Schöpfung

          Kurs-Nr.: , 07.07.2022, Bingen

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          Infos

          Termin 07. 07. 2022 19:30 – 21:30 Uhr

          Ort Ida-Dehmel-Coblenz-Saal, Freidhof 9, 55411 Bingen

          Kosten 5 Euro an der Abendkasse

          Links https://www.vhs-bingen.de

          Bildung Vortrag/Diskussion Religionen Politik und Gesellschaft Dekanat Ingelheim-Oppenheim Propstei Rheinhessen

          © Birgit Arndt / fundus.ekhn.deBemalter Stein mit der Aufschrift "earth love". Auf dem Stein ist eine rosa-rote Erde gemalt, auf der eine weiße Fahne mit rosa Herz darauf zu sehen ist.Die Erde lieben heißt die Erde schützen.

          Es waren die heute vorherrschenden Religionen, die vor vielen Jahrhunderten die
          Naturreligionen zurückgedrängt haben und so zu einer Entmythologisierung der Natur
          beigetragen haben. Sie war zwar noch Schöpfung, aber nicht mehr beseelt oder
          bewohnt durch irgendwelche Göttinnen und Götter. Forschung wurde so erst möglich.
          Und so waren es in Europa meist jüdische, christliche oder muslimische Gelehrte, die
          den Grundstein für unsere heutige Medizin oder Naturwissenschaft gelegt haben.
          Manche werfen aber heute gerade auch den großen Religionen vor, dass sie damit der
          Ausbeutung der Natur Tor und Tür geöffnet hätten und mitverantwortlich für die
          Klimakatastrophe wären. Doch schon lange gibt es religiöse Strömungen, die sich um
          eine Bewahrung der Schöpfung kümmern und mehr Respekt im Umgang mit der Natur
          einfordern, weil sie eben göttlichen Ursprungs ist und z.B. die Tiere auch ein Geschöpf
          Gottes sind und damit eine Würde besitzen.
          Und so gibt es nicht nur die Friday for Future - Bewegung oder Scientist for Future,
          sondern auch churches for future oder religions for Future. Gemeinsam verfolgen sie
          sicher sehr ähnliche Ziele. Und doch unterscheiden sie sich im Hinblick auf Ihre
          Motivation und ihr Zukunftsvorstellungen und Hoffnungen. Welche Chancen in dieser
          Differenzierung steckt und welche Motivation religiöse Menschen im Hinblick auf den
          Klimawandel prägt, darum soll es in diesem 16. Interreligiösen Gespräch gehen.
          Neben den religiösen Vertreter/innen werden auch Vertreterinnen und Vertreter der
          Gruppe churches-for-future dabei sein, die sich mit diesen Bewegungen und dem
          Thema beschäftigt haben und so ihre Fragen und Wünsche in die Debatte einbringen
          werden.
          In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Dekanat Ingelheim-Oppenheim
          7.7.2022, 19.30, 1 x Do. 5,00 €, Ida Dehmel Saal/Abendkasse

          Details

          Veranst. Evangelisches Dekanat Ingelheim-Oppenheim und die Vhs Bingen

          Telefon

          Telefax Langtitel

          E-Mail Dekanat.Ingelheim-Oppenheim@ekhn.de

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