Dekanat Gießen

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          Reformationsstadt

          Luther in Herborn "?"

          Becker-von WolffStraßenschild mit Luther-KonterfeiEin großes Schild an der Bundesstraße 277 weist Herborn als Stadt der Reformation 2017 aus.

          Ein großes Schild an der Bundesstraße 277 weist Herborn als Stadt der Reformation 2017 aus ... obwohl Luther nie die Stadt besucht hat. Es gibt aber dennoch eine ganze Reihe von reformatorischen Aspekten zu entdecken.

          Bildergalerie

          Kupferstich Portrait Porträtstich Bei der Feier zu Herborn als Europäischer Reformationsstadt (v.l.) Pfarrer Ronald Lommel, Dr. Mario Fischer (Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa), Pröpstin der EKHN Annegret Puttkammer, Bürgermeister Hans Benner und Stadtverordnetenvertreter J. Michael Müller Bürgermeister Hans Benner präsentiert das Schild „Herborn als Europäische Reformationsstadt“.

          Da Luther zu Lebzeiten sicher nicht in Herborn weilte, hätten anstelle des markanten Luther-Porträts auf dem Schild besser Caspar Olevian oder Johann Piscator für die reformatorischen Impulse in der Bärenstadt werben können. Zum Reformationsjubiläum 2017 oder dem Luther-Jahr 2017 ist im Internet seit wenigen Tagen der Film zu sehen, in dem Stadtführer Heinrich Kunz, Pröpstin Annegret Puttkammer und Pfarrer Stefan Claaß erläutern, warum „Herborn eine Stadt der Reformation“ geworden ist. Der Film ist mit vielen weiteren Filmen über die europäischen Städte der Reformation zu sehen unter r2017.org/europaeischer-stationenweg/blog/   oder www.ev-dill.de  in der Rubrik „Schon gesehen?“

          Für die Ernennung Herborns als „Stadt der Reformation“ war unter anderem die 1584 gegründete Hohe Schule ausschlaggebend. Im Museum der Stadt informiert eine Ausstellung über die historischen Entwicklungen in Herborn seit der Reformation.    

          Den Kern der Reformation lebendig halten

          „Gott neu entdecken, das ist das Motto der Evangelischen Kirche“, sagt Präses Dr.. Wolfgang Wörner und Ralf Schaffner vom Dekanatssynodalvorstand des Evangelischen Dekanats an der Dill. Bei allen Feierlichkeiten sei es für das Evangelische Dekanat ein besonderes Anliegen, nicht nur eine historische Rückschau zu halten, sondern den Kern der Reformation, die Botschaft von der Rechtfertigung allein aus der Gnade Gottes, heute in die Gesellschaft hineinzutragen. Die Vertreter des Evangelischen Dekanats dankten der Stadt Herborn für die gute Zusammenarbeit. „Es ist unser gemeinsames Anliegen die reformatorischen Bezüge in der Stadtgeschichte lebendig zu halten“, sagt Dr. Wolfgang Wörner.

          Buch mit Glaubensgeschichten

          Zum Reformationsjubiläum wird ein Buch erscheinen: 24 Menschen aus der Region links und rechts der Dill erzählen darin ihre ganz persönliche Glaubensgeschichte. Dekan Roland Jaeckle schreibt dazu im Vorwort: „Die grundlegende Bedeutung des christlichen Glaubens gilt es, neu den Menschen zu verkünden, so dass sie es verstehen können. Was wäre dazu besser geeignet als Berichte von Menschen, die uns erzählen, was der christliche Glaube für ihr Leben bedeutet“. Die Lebenszeugnisse in dem Buch können die Leserinnen und Leser inspirieren und ermutigen, Gott neu zu entdecken und sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen.

          Ein buntes Programm-Heft informiert über die Fülle der Angebote. Das Heft ist am „Tor der Freiheit“, beim Stadtmarketing im Herborner Bahnhof oder beim Evangelischen Dekanat an der Dill (Am Hintersand 15) kostenlos erhältlich. Es kann im Internet heruntergeladen werden unter 

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